Sterbeamme

Die lebensbedrohliche Diagnose – Wenn Lebenswege Grenzwege werden

Eine lebensbedrohliche Diagnose stellt alle Betroffenen und ihre Umgebung vor Grenzfragen des Lebens. Sich drehende Gedanken und Endzeitstimmungen breiten sich ebenso aus, wie verzweifelte Hoffungsbitten. Angesichts der Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit pendeln wir zwischen den beiden einzigen Möglichkeiten: dem Abschied und dem Weiterleben. Die Begleitung von Menschen in diesen existentiellen Krisensituationen erfordert neben allem Einfühlungsvermögen, den Mut, sich auf diese Fragen einzulassen und ihnen Raum zu geben. Erst dadurch kann jene Handlungsfähigkeit entstehen, die es allen Beteiligten möglich macht, der Ohnmacht zu entkommen. 

Das Seminar richtet sich an Betroffene, ihnen Nahestehenden, sowie an Begleitende (medizinisches Personal, Pflegende, HospizmitarbeiterInnen).

Inhalte: 

  • Die lebensbedrohliche Diagnose und ihre Folgen 
    • Für die Betroffenen 
    • Für ihre Umgebung 
    • Für Begleitende 
  • Das Spiel von Hoffnung und Beklemmung 
  • Zukunftsvisionen 
  • Handlungsmöglichkeiten für Betroffene 
  • Handlungsmöglichkeiten für ihre Umgebung 
  • Handlungsmöglichkeiten für Begleitende 

Dauer: 1 Tag von 10.00 bis 17.00 Uhr
Mindestteilnehmer_innenzahl: 10 Personen

Ziel des Seminars ist: Das Tabu der eigenen Sterblichkeit erlösen und neue Möglichkeiten und Handlungsfähigkeiten für das Leben und für den Abschied  entwickeln.

Fortbildungspunkte laut Kriterien für beruflich Pflegende werden vergeben ID: 20091329